Workouts und Bewegung

Workouts und Bewegung sind eng verbunden mit bewusster Lebensweise

Neben einer gesunden Ernährung, Meditation und Achtsamkeit sind Workouts und Bewegung extrem wichtig für unseren menschlichen Körper. Unser Körper braucht Bewegung – für die Atmung, die Verdauung, Muskeln, Sehnen, Gelenke und klare Gedanken.

Jeder, der einmal 2 Wochen liegen musste, kann beobachten, wie schnell Muskeln schwinden. Selbst wenn ein Arm oder ein Bein eingegipst ist, wird es sofort dünner und schwächer. Nun muss es nicht gleich der Extrem-Sport sein, wir brauchen nicht den Himalaya besteigen oder für den Iron-Man trainieren – gesund und fit bleiben ist ganz einfach.

Streckübungen, Spazierengehen, Schwimmen, Krafttraining können viel zu einem gesunden Körper und einem gesunden Geist bis ins hohe Alter beitragen.

Bewegung an der frischen Luft

Wenn wir an der frischen Luft sind, haben wir meist gleichzeitig Sonne, oder zumindest Tageslicht. Das bringt unsere natürlichen Hormone (Melatonin, Serotonin, Cortisol) in die Balance. Unser Stoffwechsel benötigt Ruhephasen – und das Signal dafür ist Dunkelheit. Beim allgegenwärtigen Licht in den Metropolen gerät die innere Uhr aus dem Takt. Depressionen, Übergewicht und sogar Krebs sind mögliche Folgen.

Im Winter, wenn das Tageslicht nur wenige Stunden verfügbar ist, und viele Menschen diese überwiegend in geschlossenen Räumen verbringen, bleibt der Melatoninspiegel auch tagsüber erhöht. Als Folge können Müdigkeit, Schlafstörungen und Winterdepressionen auftreten. Die Schlafstörungen beeinflussen wiederum mitunter das Gedächtnis negativ.

Interessanterweise wird Melatonin u.a. in der Zirbeldrüse gebildet, welche auch das „dritte Auge“ genannt wird. Die Zirbeldrüse hat lichtempfindliche Zellen, genau wie unsere Augen.

Außerdem erhöht Sonnenlicht den Vitamin D3 Spiegel im Blut, was sich auf unser Wohlbefinden auswirkt. Vitamin D3 steigert die Bildung, Reifung und Aktivität der Knochenzellen. Gleichzeitig steigert es die Kalziumaufnahme aus dem Darm in die Blutbahn. Somit wirken sich Workouts und Bewegung im Freien, bei Tageslicht doppelt positiv auf die Knochen aus. Die Bewegung stärkt die Knochen, und Vitamin D3 ebenso.

Vitamin D3 hat außerdem einen günstigen Einfluss auf die Muskulatur, verbessert die Koordination.

Die besten Workouts nach I-Min Lee

I-Min Lee ist Professorin für Medizin und ein führende Forscherin über die Rolle von körperlicher Aktivität bei der Vorbeugung chronischer Krankheiten und der Verbesserung der Langlebigkeit (Harvard Medical School and a Professor of Epidemiology in the Harvard School of Public Health). Sie nennt Bewegung die „Wunderdroge zur Verhinderung chronischer Krankheiten“. Und wie bekannt ist, wohnt ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.

Wir können unsere geistigen Fähigkeiten, unsere schöpferischen Kräfte, unser Bewusstsein viel besser einsetzen, wenn wir uns im Körper wohl fühlen. Allein Zahnschmerzen oder Rückenschmerzen ziehen unsere Aufmerksamkeit auf sich. Mit Schmerzen zu meditieren ist eine Herausforderung.

I-Min Lee definiert die Top 5 5 effektivsten Workouts wie folgt:

Schwimmen

Schwimmen beansprucht alle Muskeln des Körpers. Durch das Wasser werden die Nieren zur Ausscheidung angeregt. Wer einmal eine Stunde intensiv geschwommen ist, weiß, wie anstrengend das ist. Die Bewegung im Wasser entlastet die Gelenke. Das Herz wird trainiert, denn durch den Wasserdruck werden die Blutgefäße an der Hautoberfläche zusammengedrückt. Schwimmen stärkt die Venen, da sich die Durchblutung der Beine erhöht. Das Einatmen gegen den Wasserdruck ist anstrengend, so kräftigt sich ganz nebenbei die Atemmuskulatur.

Workouts und Bewegung, Bewusstsein, Meditation, Ernährung

Mit der Atemmuskulatur sind wir wieder bei Joe Dispenza und „Werde übernatürlich“. Ist unsere Atemmuskulatur stark, können wir die Atemübung zur Erhöhung unseres Bewusstseins intensiver ausführen. Damit bauen wir die alten Emotionen ab und stärken unser „neues Ich“ – die Person, die wir sein möchten.

Krafttraining

Krafttraining, zu Hause oder im Fitnesstudio treibt den Puls in die Höhe. Muskeln, die mit zunehmendem Alter abgebaut werden, bauen sich wieder auf, die Haut sieht dadurch straffer aus. Die Atmung vertieft sich, wir kommen ins Schwitzen. So scheiden wir intensiv Giftstoffe aus.

Eine Kettlebell oder Ganzkörpertraining mit dem eigenen Körpergewicht können dafür ausreichend sein. Auf der Seite Fit for Fun gibt es tolle Kettlebell-Übungen.

Street Workout nennt man das Training in Parks, am Strand, auf öffentlichen Plätzen. Oft beinhaltet es Klimmzüge, Liegestütze, Situps, Kniebeugen, isometrische Halteübungen. Das Schöne ist, es findet draußen statt. Mittlerweile haben viele Städte schon Parcours für Street Workouts in Parks.

Tai Chi Chuan

Fließende Bewegungen, Atemübungen, Konzentration, Achtsamkeit – Tai Chi lässt die Lebensenergie wieder fließen, weil es dem Urprinzip des Universums folgt und die Gegensätze vereinigt. Tai Chi ist eher eine Meditation über das dynamische Prinzip der universellen Gegensätze als ein Workout.

Die Leichtigkeit der Meister ist das Ergebnis intensiver Arbeit mit Geist und Körper. Sie fühlen die energetischen Strömungen im Körper, der Geist füllt sich mit Leichtigkeit und Ausgeglichenheit. Entstehung und Wandel offenbaren sich.

Nebenbei entspannt sich der Körper, sanfte Bewegungen stärken die Gelenke und die Feinmuskulatur. Gleichgewicht, Reaktionsvermögen, Achtsamkeit, innere Stärke, Selbstbewusstsein und Ausdauer nehmen zu. Wir stärken unsere Schöpferkraft.

Spazierengehen

Wer, wie ich, einen spazierwütigen Hund hat, kennt das: bereits der Spaziergang am Morgen schüttet Glücksgefühle aus. Vielleicht nicht bei Regen und Sturm, aber da möchte mein Hund auch nicht spazierengehen. Oder nur eine kleine Runde. Aber wenn die Nebel in den Senken liegen, die Sonne sich durch den Dunst kämpft, die Luft ihre frische Energie an uns verschenkt – das ist einfach wunderbar. Nutzt man einen Fitnesstracker, staunt man, wie viele Kilometer man monatlich auf Hunderunden zurücklegt.

Wer einen Wald in der Nähe hat, taucht gleichzeitig ins „Waldbad“ ein. Sattgrünes Licht, Ruhe, Duft, Vogelzwitschern, unebener Boden – alle Sinne werden trainiert. »Shinrin Yoku« heißt Wald­baden auf Japanisch. Es stärkt das Immunsystem, vertieft die Atmung, verbessert die Koordination, beruhigt, senkt den Blutdruck und vermindert das Stresshormon Cortisol im Blut. Sind wir weniger im Stress, sind wir weniger im Außen und mehr im Innen – das wiederum verbessert unsere Schöpferkraft.

Gleichzeitig nutze ich die Wolken, Blätter, Sonnenstrahlen… für das Lenken der Realität nach Grigori Grabovoi. Die Lenkungen mit den entfernten Bereichen des Bewusstseins, mit der Natur und den Pflanzen sind effektiv und immer harmonisch.

50-60 Minuten pro Woche erzielen bereits einen nachweisbaren positiven Effekt.

Meditation und Ernährung, Workouts und Bewegung

Beckenbodentraining

Gerade im Alter wird die Muskulatur rund um Uterurs, Blase und Enddarm schwächer. Der Muskelabbau beginnt bereits ab dem 35. Lebensjahr. Mit speziellen Übungen kann man dem entgegenwirken. Die Übungen sind nicht schwierig oder langwierig, jeder kann sie zu Hause ausführen.

Oft gilt Beckenbodentraining als Frauensport, aber Männer profitieren ebenso davon. Der Beckenboden ist unsere Basis, er trägt unseren Oberkörper, hält ihn aufrecht. Wer regelmäßig Beckenbodentraining macht, bewegt sich geschmeidig wie eine Wildkatze. Ein flacher Bauch, bewegliche Lendenwirbel, ein Gefühl des „Getragenseins“ sind schnell fühlbare Wirkungen eines regelmäßigen Workouts.

Nicht umsonst nennt Benita Cantieni ihr Beckenboden-Training „Tigerfeeling“.

Trampolinspringen und Yoga

Zwei Workouts, die aus meiner Erfahrung heraus ebenfalls ganzheitlich auf Körper, Geist und Seele wirken, sind Trampolin springen und Yoga. Beim Yoga ist es ganz offensichtlich, die Aufmerksamkeit geht in den Körper, jeder Muskel, jede Sehne wird gedehnt, es ist dem Tai Chi Chuan ähnlich in der Verbindung von Körper und Seele. Die Energiebahnen öffnen sich, der Atem spielt eine zentrale Rolle in jeder Übung. Die Erweckung der Kundalini ist im Grunde das Gleiche, was Joe Dispenza mit seiner Atemübung bewirkt.

Auf dem Trampolin muss man nicht unbedingt springen, bereits das Schwingen regt die gesamte Lymphbewegung an. Lymphe transportieren Giftstoffe aus unserem Körper. Und die Lymphe haben keinen eigenen „Motor“, sie werden durch Bewegung des Körpers in Bewegung gebracht. Aber das Springen macht natürlich Spaß, wir fühlen uns jung und frisch. Die Knochen, Muskeln, Gelenke werden mit jeder Menge Nährstoffen versorgt, und auch die kleinsten Muskeln bewegen sich, um den den Körper in Balance zu halten.

Koordination, vertiefte Atmung, Glücksgefühle … Trampolinspringen ist ein Jungbrunnen.

Die NASA hat im November 1980 eine bemerkenswerte Studie veröffentlicht.

Das Ziel der wissenschaftlichen Untersuchung war das effektivste Workout für die aus dem All zurück kommenden Astronauten zu finden. Denn durch die Schwerelosigkeit schwindet die Muskulatur des Körpers erheblich. Gleichzeitig leidet auch die Koordination, sodass ein geeignetes Training in den Folgewochen der Rückkehr auf die Erde Pflicht bei der NASA ist.

Workouts und Bewegung, Trampolin,

Das Ergebnis der Studie war, dass das Trampolintraining die effizienteste und effektivste Trainingsform überhaupt ist. Weit vor dem Laufen, dem Radfahren und anderen Sportarten. Die Sauerstoffaufnahme und Muskelstimulation war weitaus höher. Der Muskelaufbau dementsprechend besser und das Herz-Kreislaufsystem wurde effizienter trainiert. Gleichzeitig schont es die Gelenke, wenn man nicht zu hoch springt. Aber hoch springen ist gar nicht notwendig.

Gärtnern

Das Gärtnern zählt üblicherweise nicht als Workout. Für mich erfüllt es dennoch alle Anforderungen eines geanzheitlichen Trainings für Körper, Geist und Seele. Gleichzeitig sorgt es noch für eine gesunde Ernährung, wenn man einen Gemüse- und Beerengarten hat, sowie einige Obstbäume.

Ein Garten schenkt so viel Freude, ist schöpferisch, voll Duft und Farben, immer harmonisch. Und er sorgt für regelmäßige Bewegung, denn im Garten ist immer was zu tun.

Meine Erfahrungen mit Workouts und Bewegung

Mein kleiner Hund und ich sind glücklich auf unseren täglichen Spaziergängen durch die Natur. Ich nutze unser Gartentrampolin, so oft das Wetter es zulässt, und ich liebe es. Auf dem Trampolin führe ich bei schönem Wetter sogar Beckenbodentraining durch, oder Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht für Bauch und Rücken (Planks aller Art beispielsweise).

Wandern, Meditation, Lenkung nach Grigori Grabovoi
Charlotte in den Tiroler Bergen

Zum Schwimmen werde ich ab November regelmäßig einmal in der Woche in die Schwimmhalle gehen, das habe ich lange vernachlässigt. Yoga ist im Moment nicht in meinem Tag unterzubringen, genau wie Tai Chi – das ist das Einzige, womit ich gar keine Erfahrung habe. Duft Chi Gong habe ich ca. ein Jahr durchgeführt, aber seit ich den Hund habe, ist es wieder untergegangen.

Das Krafttraining kommt auch im Sommer zu kurz, dafür habe ich den Garten. Und wenn ich Kompost mit der Schubkarre ins Gewächshaus fahre, werden ebenfalls alle Muskeln trainiert, wie ich am nächsten Tag feststellen kann.

Gleichzeitig beziehe ich Lenkungen nach Grigori Grabovoi in meine Workouts ein. Der menschliche Körper, eine höhere Emotion (Glück, Dankbarkeit), und ein Lenkungsziel – Körper und Geist reagieren darauf.

Und das Ergebnis?

Ich bin fit wie ein Turnschuh, wandere durch die Berge, und fühle mich wirklich wohl in meinem physischen Körper.

Bildnachweis: Das Bild mit der Schwimmerin hat eine creative commons licence, das Paar im Wald: Kzenon @fotolia, Sonnenstrahlen durch den Buchenwald Smileus@fotolia.com, Kind auf Trampolin von autofocus67@fotolia

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