Post Avatar Syndrom (PADS) – Verbindung fühlen durch bewusstes Atmen

PADS, das Post-Avatar-Depressions-Syndrom ist ein Phänomen, das beobachtet wurde, nachdem der Film „Avatar“ von James Cameron im Jahr 2009 veröffentlicht wurde. Fans des Films berichteten, dass sie sich niedergeschlagen und unzufrieden mit ihrem Leben fühlten, nachdem sie den Film gesehen hatten. Sie beschrieben ihre Gefühle als

PADS Post Avatar Depressions Syndrom
  • Trauer über das Gefühl, von der Natur getrennt zu sein,
    • Sorgen um die Zukunft unseres eigenen Planeten und
    • Unzufriedenheit mit dem modernen Leben
    • Gefühl der Trennung

    PADS ist keine medizinisch anerkannte Erkrankung, aber die Gefühle, die Menschen erleben, sind sehr real. Es begann, als Fans auf einer Fanseite, Avatar-Foren, zu posten begannen, dass sie sich niedergeschlagen und unzufrieden mit ihrem Leben fühlten, nachdem sie den Film gesehen hatten. Sie beschrieben, wie sie sich von der natürlichen Welt entfernt fühlten, besonders im Vergleich zu den spirituellen und umweltliebenden Na’vi, den blauen humanoiden Wesen, die auf Pandora leben. Einige beschrieben sogar, dass sie über Selbstmord nachdachten und darauf hofften, in einer Welt wiedergeboren zu werden, die Pandora ähnelt.

    Der Thread erhielt mehr als 1.000 Beiträge von Menschen auf der ganzen Welt, die ähnliche Gefühle erlebten. Es wurde so populär, dass ein zweiter Thread für mehr Platz erstellt wurde, und die Diskussion breitete sich auf andere Fanseiten aus. Im Jahr 2010 wurde PADS von den Medien aufgegriffen und erlangte so seinen Namen. Viele Menschen begannen, sich Gedanken um die Zukunft unseres wundervollen Planeten zu machen.

    PADS ist ein interessantes Phänomen,

    das zeigt, wie ein Film auf eine besondere Weise ähnliche Gefühle bei unterschiedlichen Menschen hervorrufen kann. Es scheint, dass der Film „Avatar“ auf eine tiefgreifende Weise bei den Zuschauern nachwirkt und sie dazu bringt, über die Natur und unsere Beziehung zu ihr nachzudenken. Es ist auch bemerkenswert, dass viele der ursprünglichen Poster in diesen Foren beschrieben, dass sie sich von der modernen Gesellschaft entfremdet fühlen und dass sie sich wünschen, Teil einer Gesellschaft zu sein, die weniger technisiert und von der Erde entfremdet ist. Dieser Film weckt die Sehnsucht, wieder „nach Hause zu kommen“.

    Wie kann man PADS aus energetischer Sicht betrachten?

    Das Post-Avatar-Depressionssyndrom (PADS) ist ein Phänomen, das auf die fehlende Verbindung zwischen Menschen und der Natur zurückzuführen ist. Das Wurzelchakra, auch bekannt als das Muladhara Chakra, verbindet es uns mit der Erde und verbindet uns mit Themen wie Sicherheit, Nahrung und Obdach. Ein geöffnetes Wurzelchakra bringt uns Gelassenheit, Erdung und Ur-Vertrauen.

    Das Wurzelchakra, auch Muladhara oder Basischakra genannt, ist das erste und somit das Basischakra in der Chakrenlehre. Es sitzt im Bereich des Beckenbodens und verbindet uns mit der Erde. Es heißt Wurzel (Mula) und Stütze (adhara) und verweist damit auf all das, was uns Halt gibt im Leben, was uns trägt und mit der Erde verbindet.

    Menschen, die eine „gesunde“ Verbindung zur Natur haben, fühlen sich oft sicher, aktiv und vital. Sie haben eine starke Verbindung zur Erde und stehen mit beiden Beinen im Leben. PADS zeigt, dass viele Menschen die Verbindung zur Natur, ihren Mitmenschen oder sich selbst verloren haben. Sie fühlen sich heimatlos und unsicher – das rückt durch den Film wieder ins Bewusstsein.

    Körperlich kann sich eine Störung im Wurzelchakra in Form von Darmerkrankungen, Kreuzschmerzen oder auch depressiver Verstimmung mit existentiellen Ängsten ausdrücken. Menschen, die keinen Halt finden, neigen auch zu Suchtproblemen.

    „Avatar gab mir das Gefühl, in einem Wald zu sitzen und einfach nur zu sein“

    sagte Ivar Hill der New York Times

    Das bringt es auf den Punkt. Im Wald, am Meer, in den Bergen, an einem See… sitzen und sein, sich verbunden fühlen mit allem was ist. Mit den Füßen auf der Erde, den Kopf in den Wolken, einfach glücklich SEIN.

    Wie ist es möglich, eine tiefe Verbindung zur Erde und zu sich selbst zu fühlen?

    Um eine Blockade im Wurzelchakra zu überwinden, kann man sich mehr mit der Natur verbinden, zum Beispiel durch tägliches Barfußgehen. Atemübungen mit Musik stärken die Verbindung zu Mutter Erde zu stärken.

    „Die Psyche hat unendliche Tiefen und Weiten, und die meisten von uns leben nur an der Oberfläche.“

    Stanislav Grof

    Meditation

    Meditation hilft uns selbst und andere besser zu verstehen und zu akzeptieren. Einige der Vorteile, die Meditation auf die Beziehungen haben kann, sind:

    • Empathie: Meditation kann helfen, die Fähigkeit zu steigern, sich in die Gefühle und Perspektiven anderer Menschen hineinzuversetzen. Dies kann dazu beitragen, Beziehungen tiefgründiger und verständnisvoller zu gestalten.
    • Selbstakzeptanz: Meditation hilft uns, uns selbst besser kennen und akzeptieren zu lernen. Dies kann dazu beitragen, Beziehungen authentischer und erfüllender zu gestalten, indem wir uns nicht mehr durch unser Ego oder die Erwartungen anderer beeinflussen lassen.
    • Kommunikation: Meditation kann helfen, unsere Gedanken und Gefühle klarer zu artikulieren und unsere Kommunikation zu verbessern. Dies kann dazu beitragen, Missverständnisse und Konflikte in Beziehungen zu vermeiden und die Verbindung zu anderen Menschen zu vertiefen.
    • Gelassenheit: aus der inneren Ruhe heraus lassen sich die Probleme viel besser lösen als aus Angst und Depression heraus. Die innere Ruhe schaltet unsere Schöpferkräfte frei, weil wir dann nicht mehr im Angst- oder Fluchtmodus sind.

    Atem-Meditation gegen PADS

    Eine Möglichkeit, das Wurzelchakra zu aktivieren und zu stärken, ist die Tiefenatmung. Die Verbindung zwischen Atmung und Chakren ist eng, da die Atmung direkt den Energiefluss im Körper beeinflusst. Indem man bewusst tief und langsam atmet, kann man die Energie im Wurzelchakra anregen und blockierte Energie freisetzen. Außerdem aktiviert es den Vagusnerv und damit die Verbindung zwischen unseren Nerven von Bauch und Gehirn.

    Eine einfache Atemübung, die das Wurzelchakra aktivieren kann, ist die „Wurzelatmung“. Dabei setzt man sich bequem hin und legt die Hände auf den unteren Rücken, genau über das Wurzelchakra. Dann atmet man tief ein, wobei man darauf achtet, dass die Hände sich mit der Einatmung heben und senken. Beim Ausatmen lässt man die Hände wieder sinken. Man kann diese Übung ein paar Minuten lang wiederholen und dabei auf die Atmung und die Empfindungen im Beckenbereich konzentrieren.

    Möchte man sich tief verbinden, aktiviert Kessler Breathwork – tiefes Atmen plus Musik, am besten in der Gruppe – das Wurzelchakra. Ich selbst habe es erlebt und leite solche Gruppen oder Einzelmeditationen an. Die nächste Möglichkeit, eine solche kraftvolle Atem-Meditation zu erleben, ist im Februar 2023 auf La Gomera.

    Die Atem-Meditation gegen PADS ist zwar nicht wissenschaftlich anerkannt, aber aus meiner praktischen Erfahrung heraus kann ich sagen, dass sich ein geöffnetes Wurzelchakra anfühlt wie ein Rad, dass sich im unteren Lendenwirbelbereich dreht. Es schenkt Sicherheit und Verbundenheit, innere Ruhe und Gelassenheit – auch nachdem das Gefühl des drehenden Rades aufgehört hat.

    Solfeggio-Frequenzen

    Die Solfeggio Frequenzen sind eine Reihe von Schwingungen, die in der spirituellen Praxis verwendet werden, um bestimmte Aspekte des Selbst zu heilen und zu harmonisieren. Die Frequenz von 396 Hz wird oft mit dem Wurzelchakra in Verbindung gebracht und kann verwendet werden, um blockierte Energie im Wurzelchakra freizusetzen und die Verbindung zur Erde zu stärken.

    Die Frequenz von 396 Hz wird als die „Reinigungsfrequenz“ bezeichnet und kann helfen, negative Gedanken und Gefühle loszulassen, die das Wurzelchakra blockieren. Sie kann auch helfen, Ängste und Sorgen, die mit der Sicherheit und dem Überleben verbunden sind, zu reduzieren und das Gefühl von Vertrauen und Sicherheit zu stärken.

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Solfeggio Frequenzen zu verwenden, um das Wurzelchakra zu aktivieren. Eine Möglichkeit ist, Musik oder Klangschalen, die die Frequenz von 396 Hz enthalten, zu hören. Eine andere Möglichkeit ist, die Frequenz mit einem Frequenzgenerator oder einer Ton- oder Klangtherapie zu erzeugen. In meinem Mitgliederbeireich „Schatztruhe für Mit-Schöpfer des eigenen Lebens“ findest du Musik-Meditationen dazu.

    Avatar PADS 360
    Frequenzen, Atem-Meditationen für mehr Verbundenheit

    Es ist wichtig zu beachten, dass die Wirksamkeit von Solfeggio Frequenzen und ihre Auswirkungen auf das Wurzelchakra nicht wissenschaftlich belegt sind und die Erfahrungen und Ergebnisse können von Person zu Person variieren. Es ist immer ratsam, sich an einen qualifizierten Therapeuten oder Arzt zu wenden, bevor man alternative Heilmethoden anwendet.

    Hier kannst du Atem-Meditation und Solfeggio-Frequenzen verbinden

    Die Musik, welche ich in meinen Meditationen verwende, enthält teilweise Frequenzen, damit du auch über Nacht die Frequenzen auf dich wirken lassen kannst. So hast du die Möglichkeit, ganz nebenbei eine Öffnung des Wurzelchakras herbeizuführen.

    Musik, Frequenzen und Ziel der Atem-Meditation werden aufeinander abgestimmt, um besonders wirksam zu sein.

    So kannst du dich auf einfache Art mit der Natur und dir selbst verbinden, auch wenn du keinen Wald, See oder stillen Platz in der Nähe hast. Je öfter du die Meditationen hörst, desto besser wirken sie, denn dein Gehirn stellt sich darauf ein. Nach einiger Zeit wird sich vielleicht auch dein Leben in Richtung deiner Sehnsucht ändern, denn du ziehst an, was du bist. Über die Frequenzen veränderst du deine Gehirnfrequenzen, dein Nervensystem, dein SEIN, dein Bewusst-Sein, und schließlich dein Leben. Und wenn es viele machen – dann ändern wir unser kollektives Bewusstsein und damit unsere gesame Realität.

    „Jeder von uns trägt eine unerschöpfliche Quelle von Weisheit, Einsicht und spiritueller Erfahrung in sich, die darauf wartet, entdeckt zu werden.“

    Stanislav Grof

    Wenn der Film „Avatar“ und PADS dazu beitragen,

    dass mehr Menschen die Sehnsucht nach Verbundenheit fühlen, sehe ich das als großen Schritt in die richtige Richtung. Falls PADS dazu beiträgt, dass Menschen Suizid-Gedanken hegen, empfehle ich, einen Therapeuten zu suchen und sich parallel dazu mit Atem-Meditation zu beschäftigen.

    Ich wünsche dir viel Erfolg und das Allerbeste auf deinem Weg.

    Cornelia

    Frequenzen Meditation für mehr Verbundenheit, Wurzelchakra
    Ein Klick auf das Bild bringt dich zur „Schatztruhe für Mit-Schöpfer des eigenen Lebens“

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